Entgiftung

Wie wir schleichend unseren Körper vergiften

Viele Menschen sind heute davon überzeugt, dass Sie sich gesund ernähren. Immer mehr prüfen die Inhaltsstoffe der Lebensmittel und legen Wert auf biologische Wertigkeit.
Doch die Liste der Lebensmittelskandale der letzten Jahre ist lang. Erst der Rückruf von fettarmer Milch mit dem Keim „Aeromonas hydrophila“ von 2019, belastete Eier mit dem Pflanzenschutzmittel Fipronil oder die Antibiotika und Hormonskandale in Fleisch und Wurstwaren. Auch vegetarische, Halal oder vegane Produkte  sind teils mit Listerien befallen, so 1100 Produkte im Jahr 2019. Schätzungsweise gibt es auf unseren Planeten etwa 12 Millionen chemische Substanzen, deren Folgen für unsere Gesundheit und die Umwelt so gut wie nicht bekannt sind. Wie kann das sein? Um belastbare Untersuchungsergebnisse mit guter Aussagekraft zu erhalten ist es notwendig über Jahrzehnte hinweg Langzeitstudien zu betreuen und Daten zu erfassen.
Im Alltag können wir uns kaum noch den Belastungen entziehen, Glyphosat in Lebensmitteln und Getränken, Rückstände von Medikamenten und Mikroplastik im Trinkwasser, Schwermetalle im Boden – all das wird von unserem Körper gefiltert. Gerade wenn zusätzliche Genussmittel wie Alkohol oder Tabak hinzu kommen.
 

Dauerbelastung durch Strahlung

Prof. Dr.Dr. Enrico Erdinger ist Facharzt für Neurologie und innovativer Vorreiter in der Entwicklung alternativer Behandlungskonzepte. Er legt immer wieder Erkenntnisse der russischen Weltraum Medizin in Vorträgen dar, indem es um die Beeinflussung der Zirbeldrüse geht. Besonders Aluminium steht dabei im Verdacht mitverantwortlich für die steigende Anzahl an Demenz und Alzheimer Patienten sei. Zudem sei der Elektrosmog mitverantwortlich für die dauerhafte Übersäuerung der Gewebezellen. 

 

Das Gift im Mund

Früher als unbedenklich eingestuft und massenhaft eingesetzt ist Amalgam. Heute weiß man, dass der hohe Quecksilbergehalt zu Allergien und Gesundheitsgefährdungen kommen kann. Beim Entfernen des Amalgams sind zahlreiche Vorsichtsmaßnahmen erforderlich, damit der Körper das Quecksilber nicht aufnimmt. Dazu gehört ein Kofferdamm, niedrig drehender Bohrer, Gold-Membranmasken und Atemluft die für Arzt und Patient von außen zugeführt werden. (1)

 

Fehlende Mikronährstoffe

Durch unterschiedliche Tagesabläufe gibt es keine allgemeine Nährstoffempfehlung die zu jedem passt. Daher ist jede Empfehlung und Ernährung individuell zu betrachten. Laut DGE gibt es zwar eine Allgemeine Empfehlung, jedoch verbrennt der Körper wesentlich mehr Energie, wenn Sie morgens um 5 Aufstehen, die Kinder zur Schule fahren, Arbeiten, Garten umgraben, Kochen, Joggen und Nachmittags den Haushalt führen und um 23 Uhr schlafen gehen – als jemand, der morgens um 10 seinen ersten Café genießt und den Tag über in der Liege auf Balkonien verbringt.  Darüber hinaus gibt es eine Menge Mineralien, die wir über die Nahrung aufnehmen müssen um Leistungsfähig zu bleiben und die Energiespeicher im oberen drittel zu halten.  Bevor eine aktive Entgiftungskur beginnt, sollte man mindestens 4 Wochen vorher seine Nährstoffspeicher auffüllen. Wie Ihre derzeitige Nährstoffspeicher aussehen, können Sie unter anderem mit einem Check messen lassen.

 

Wie können wir die angesammelten Gifte wieder loswerden?

Der Abtransport funktioniert nur gut, wenn die Grundregulation des Körpers auch gut funktioniert. Das ist die Grundfähigkeit des Körpers, Nähr- und Vitalstoffe aufzunehmen und Schadstoffe auszuleiten. Unsere Haupt- Entgiftungsorgane ist der Darm, Niere und Leber. Sobald dort die Grundregulation gestört ist greift der Körper auf die sekundären Entgiftungsorgane zurück und lagert Schadstoffe in Lunge, Haut, Gelenkkapseln oder Schleimhäuten ein und versucht die Schadstoffe darüber loszuwerden.

Zum neutralisieren der Gifte und der Säure benötigt der Körper ausreichend Vitamine und Mineralstoffe. Sofern diese nicht vorhanden sind, oder durch einen anspruchsvollen Alltag und mangelnder Ernährung nicht zugeführt, bedient sich der Körper an den eigenen Depots. Sprich durch eine dauerhafte Übersäuerung und Vitalstoffmangel kann es dazu führen, dass der Körper z.B. Kalzium aus Zähnen und Knochen nimmt. Dies kann unter Umständen auch zu Osteoporose führen.

 

Die meisten Menschen trinken zu wenig gesundes Wasser

Wasser ist ein Transportmittel um den Körper zu entgiften. Dazu zählt gefiltertes stilles Wasser, welches den Organen ermöglicht, Schadstoffe über den Harnweg auszuscheiden. Selbst bei Ballastsoffreicher Kost die unter anderem Schadstoffe bindet, ist es wichtig, genügend Flüssigkeit dem Körper beim Abtransport zur Verfügung zu stellen. Einige sprechen hier von 1 Liter pro 20kg Körpergewicht. Die Techniker Krankenkasse empfiehlt 35 Mililiter pro Kilogramm Körpergewicht.